Die Schulter – anfälliges Multitalent

Reizungen, Entzündungen, Sehnenrisse – viele Erkrankungen der Schulter betreffen die sogenannte Rotatorenmanschette. Diese Muskel-Sehnen-Kappe macht die extreme Beweglichkeit des Schultergelenks erst möglich. Wenn sie beispielsweise durch einen Riss nicht mehr voll funktionsfähig ist, sind Kraftverlust und eingeschränkte Beweglichkeit die Folge, häufig verbunden mit ausgeprägten Belastungsschmerzen, die bis in den Oberarm ausstrahlen.

In unserem Zentrum behandeln wir alle Erkrankungen des Schulter- sowie des Ellenbogengelenks. Dabei prüfen wir stets, ob konservative Therapien erfolgversprechend sind – denn in vielen Fällen hilft bereits der konsequente Muskelaufbau des Schultergelenks durch gezielte Krankengymnastik. Bei Gelenkverschleiß (Arthrose), Unfallverletzungen (z.B. Sehnenrisse, Rupturen der Rotatorenmanschette, Knochenbrüchen oder Schultereckgelenksprengungen), einem vorliegenden Enge- oder Impingementsyndrom sowie Fehlstellungen bedarf es – falls die konservative Behandlung nicht zu einem Erfolg führt – einer operativen Behandlung.

Um Ihnen in diesen Fällen schnell zu helfen, haben wir uns auf moderne Arthroskopische Chirurgie spezialisiert. Die Arthroskopie ermöglicht es uns, mit einer kleinen Videokamera weit ins Gelenk vorzudringen und direkt am „Ort des Geschehens“ zu prüfen, welcher Defekt vorliegt. Dafür bedarf es keiner großen Schnitte. Arthroskopische Eingriffe gehören zu den sogenannten minimalinvasiven Operationen.

Mehr als 1.000 Patienten jährlich behandeln wir in unserem Zentrum für Schulterchirurgie, Arthroskopische Chirurgie und Sporttraumatologie an Schulter, Oberarm oder Ellenbogen. Knapp die Hälfte dieser Behandlungen können wir durch arthroskopische Verfahren minimalinvasiv durchführen. Mit jährlich etwa 50 endoprothetischen Eingriffen an der Schulter (künstliches Schultergelenk) weisen wir eine ausgesprochen hohe Expertise auf diesem Fachgebiet auf.