Veranstaltungen: Dialog ·· Bewegung

Im Vortragsraum unseres Bewegungszentrums „activo“ laden wir Sie regelmäßig zu Patienten-Informationsveranstaltungen ein. Während der Veranstaltungen erfahren Sie von unseren Ärzten Wissenswertes rund um neue Therapieverfahren in der Orthopädie und Handchirurgie. Der Besuch der Informationsabende ist selbstverständlich kostenfrei für Sie. Da die Plätze jeweils begrenzt sind, bitten wir Sie, sich einen Tag vor dem jeweiligen Veranstaltungstermin telefonisch unter 0421/8778 330 (ab 9 Uhr morgens) anzumelden. Vielen Dank.

Die nächsten Veranstaltungen sind:


22.08.18   17.30 Uhr  

Rund um das Knie: Gelenkerhalt und Gelenkersatz

Prof. Dr. Ralf Skripitz, Chefarzt im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Orthopädie der Roland-Klinik, informiert am Mittwoch, 22. August 2018, über Therapieverfahren rund um das Knie.

Für uns sind es alltägliche Aktivitäten und Bewegungen – für unser Knie ist es eine permanente Höchstbelastung. Das Knie macht als wesentliches Element des menschlichen Bewegungsapparates einiges mit. Dadurch ist das sogenannte Dreh-Scharniergelenk leider auch anfällig für Verschleißerkrankungen. Eine Arthrose kann sowohl altersbedingt als auch durch jahrelange Über- und Fehlbelastungen entstehen. Die Betroffenen haben, bedingt durch den Verschleiß der knorpeligen Gelenkflächen, meist starke Schmerzen, die sie in ihrer Mobilität nachhaltig einschränken und dadurch die Lebensqualität empfindlich einschränken.

Im ersten Schritt wird in der Regel versucht, mit Hilfe von Medikamenten und anderen konservativen Maßnahmen eine Schmerzlinderung zu erzielen. Um die Beschwerden langfristig in den Griff zu bekommen und eine verbesserte Bewegungsfreiheit der Patienten zu erreichen, wird in vielen Fällen langfristig zu einer Operation geraten. Bei einem noch nicht komplett zerstörten Kniegelenk kommt eine gelenkerhaltende Operation infrage – sollte diese jedoch keinen Sinn mehr machen, muss das Gelenk beziehungsweise ein Teil des Gelenkes ersetzt werden.

Wann ist bei Kniegelenksarthrose eine Operation empfehlenswert? Aus welchen Materialien bestehen eigentlich Kniegelenksprothesen? Und wie lebt es sich damit? In welchen Fällen kann das Kniegelenk erhalten bleiben? Diese und weitere Fragen beantwortet Prof. Dr. Ralf Skripitz, Chefarzt im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Orthopädie, am Mittwoch, 22. August 2018, im activo an der Roland-Klinik.


05.09.18   17.30 Uhr  

Schulterverschleiß – was nun?

Dr. Reiner Bramlage, Leitender Oberarzt am Zentrum für Schulterchirurgie, Arthroskopische Chirurgie und Sporttraumatologie, informiert am Mittwoch, 5. September 2018, über die Ursachen und Therapiemöglichkeiten von Schulterverschleiß.

Er kommt ganz plötzlich, etwa beim nächtlichen Drehen oder beim Haare waschen: Ein starker, stechender Schmerz in der Schulter. Beschwerden in diesem für viele alltägliche Bewegungsabläufe so wichtigen Gelenk können die unterschiedlichsten Ursachen haben. In vielen Fällen steckt ein altersbedingter Verschleiß dahinter. Dabei ist mitunter nicht nur der Knorpel betroffen, sondern beispielsweise auch die Sehnen der sogenannten Rotatorenmanschette.

Verschleißerscheinungen sind ein schleichender Prozess: Erst, wenn die Erkrankung schon weit fortgeschritten ist, macht sie sich durch starke Schmerzen bemerkbar – und oft ist dann eine Operation nicht mehr vermeidbar. Die ersten, meist diffusen Anzeichen eines Verschleißes sind für die Betroffenen nur schwer einzuordnen, aber wenn die Erkrankung frühzeitig entdeckt wird, kommen zunächst konservative Therapiemöglichkeiten infrage: In der Behandlung konzentriert man sich dann auf eine medikamentöse Schmerzlinderung sowie Physiotherapie.

Auf welche Symptome eines Schulterverschleißes sollte man achten? Wann kommt ein operativer Eingriff infrage? Oder ist eine konservative Therapie noch erfolgversprechend? Gibt es Möglichkeiten, effektiv vorzubeugen? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Reiner Bramlage, Leitender Oberarzt im Zentrum für Schulterchirurgie, Arthroskopische Chirurgie und Sporttraumatologie, am Mittwoch, 5. September 2018, im activo an der Roland-Klinik.


17.10.18   17.30 Uhr  

Schwachstelle Lendenwirbelsäule

Klaus-Eberhard Kirsch, Chefarzt im Wirbelsäulenzentrum der Roland-Klinik, informiert am Mittwoch, 17. Oktober 2018, über Erkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten der Lendenwirbelsäule.

Als Lendenwirbelsäule bezeichnet man den aus fünf kräftigen Wirbeln bestehenden, gekrümmten Teil der Wirbelsäule, der unter der Brustwirbelsäule beginnt und am Kreuzbein endet. Dieser Bereich bildet die stabile Basis des menschlichen Rumpfes – und wird dadurch auch am meisten belastet. Die Lendenwirbelsäule trägt durch unseren aufrechten Gang nämlich einen Großteil des Körpergewichts. Entsprechend unangenehm ist es, wenn sie nicht so funktioniert wie vorgesehen.

Zu Problemen mit der Lendenwirbelsäule, also einer Verminderung der Stabilität und einer Einschränkung der Funktionalität, können etwa angeborene oder auch später erworbene Veränderungen führen. Bei der Skoliose ist die Wirbelsäule zum Beispiel seitlich verkrümmt und einzelne Wirbelkörper sind um ihre Längsachse verdreht. Bei manchen Menschen variiert zudem die Zahl der Wirbel – so kann der letzte Lendenwirbel mit dem ersten Sakralwirbel verwachsen sein, eine sogenannte Sakralisation. Schmerzhaft für die Betroffenen ist es auch, wenn einzelne Wirbel durch Muskelverkrampfungen in ihrer Beweglichkeit blockiert sind. Sämtliche Beschwerdebilder, die mit der Lendenwirbelsäule zusammenhängen, wie zum Beispiel das Ischias-Syndrom, Spontan- und Dehnungsschmerzen durch einen Bandscheibenvorfall oder eine Bandscheibenwölbung oder Lumbago, vor allem als Hexenschuss bekannt, werden unter dem Begriff Lendenwirbel-Syndrom (LWS-Syndrom) zusammengefasst.

Was sind typische Erkrankungen der Lendenwirbelsäule? Wie können sie behandelt werden? Kann man vorbeugen? Diese und weitere Fragen beantwortet Klaus-Eberhard Kirsch, Chefarzt im Wirbelsäulenzentrum, am Mittwoch, 17. Oktober 2018, im activo an der Roland-Klinik.


14.11.18   17.30 Uhr  

Arthrosen in der Hand – Diagnostik und Therapie

Dr. Daniel Hellermann, Oberarzt im Zentrum für Hand- und Rekonstruktive Chirurgie der Roland-Klinik, informiert am Mittwoch, 14. November 2018, über Gelenkverschleiß an der Hand und entsprechende Behandlungsmöglichkeiten.

Wir putzen mit ihnen die Zähne, öffnen Flaschen, schreiben, tippen und vieles mehr: Unsere Hände sind jeden Tag zuverlässig für uns im Einsatz. Was, wenn sie plötzlich nicht mehr so funktionieren, wie sie sollen? Wenn Hände oder Handgelenke schmerzen, erscheinen einem die vorher so selbstverständlich wirkenden Alltagshandlungen wie quälende Schwerstarbeit. Oft steckt hinter solchen Beschwerden ein Gelenkverschleiß, der sich von einem anfänglich nur leichten Bewegungsschmerz bis hin zu einem kompletten Beweglichkeitsverlust in den Finger- und Handgelenken entwickeln kann. Symptome, die auf eine Arthrose in der Hand hindeuten sind beispielsweise steife Finger, Schwellungen und gerötete Gelenke.

Die Ursachen für diese und viele weitere Beschwerden sind vielfältig. So können zum Beispiel bestimmte Stoffwechselstörungen oder -erkrankungen wie etwa Gicht der Auslöser sein. Aber auch hormonelle Veränderungen und Störungen rufen mitunter Arthrose hervor – genau wie unfall- und verletzungsbedingte Fehlstellungen. Eine gewisse familiäre Disposition spielt in manchen Fällen ebenfalls eine Rolle. Meist versucht man zunächst mit konservativen Therapiemöglichkeiten wie entzündungshemmenden Medikamenten, kombiniert mit Bewegungstherapie und gezielten Kräftigungsübungen, die Beschwerden in den Griff zu bekommen. Wenn diese Maßnahmen jedoch langfristig nicht erfolgversprechend sind, kommt – diagnoseabhängig – auch ein operativer Eingriff infrage.

Was sind gängige Symptome von Arthrosen in der Hand? Welche Therapiemöglichkeiten gibt es? Wann wird eine Operation in Erwägung gezogen? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Daniel Hellermann, Oberarzt im Zentrum für Hand- und Rekonstruktive Chirurgie, am Mittwoch, 14. November 2018, im activo an der Roland-Klinik.