Veranstaltungen: Dialog ·· Bewegung

Im Vortragsraum unseres Bewegungszentrums „activo“ laden wir Sie regelmäßig zu Patienten-Informationsveranstaltungen ein. Während der Veranstaltungen erfahren Sie von unseren Ärzten Wissenswertes rund um neue Therapieverfahren in der Orthopädie und Handchirurgie. Der Besuch der Informationsabende ist selbstverständlich kostenfrei für Sie. Da die Plätze jeweils begrenzt sind, bitten wir Sie, sich einen Tag vor dem jeweiligen Veranstaltungstermin telefonisch unter 0421/8778 330 (ab 9 Uhr morgens) anzumelden. Vielen Dank.

Die nächsten Veranstaltungen sind:


17.10.18   17.30 Uhr  

Schwachstelle Lendenwirbelsäule

Klaus-Eberhard Kirsch, Chefarzt im Wirbelsäulenzentrum der Roland-Klinik, informiert am Mittwoch, 17. Oktober 2018, über Erkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten der Lendenwirbelsäule.

Als Lendenwirbelsäule bezeichnet man den aus fünf kräftigen Wirbeln bestehenden, gekrümmten Teil der Wirbelsäule, der unter der Brustwirbelsäule beginnt und am Kreuzbein endet. Dieser Bereich bildet die stabile Basis des menschlichen Rumpfes – und wird dadurch auch am meisten belastet. Die Lendenwirbelsäule trägt durch unseren aufrechten Gang nämlich einen Großteil des Körpergewichts. Entsprechend unangenehm ist es, wenn sie nicht so funktioniert wie vorgesehen.

Zu Problemen mit der Lendenwirbelsäule, also einer Verminderung der Stabilität und einer Einschränkung der Funktionalität, können etwa angeborene oder auch später erworbene Veränderungen führen. Bei der Skoliose ist die Wirbelsäule zum Beispiel seitlich verkrümmt und einzelne Wirbelkörper sind um ihre Längsachse verdreht. Bei manchen Menschen variiert zudem die Zahl der Wirbel – so kann der letzte Lendenwirbel mit dem ersten Sakralwirbel verwachsen sein, eine sogenannte Sakralisation. Schmerzhaft für die Betroffenen ist es auch, wenn einzelne Wirbel durch Muskelverkrampfungen in ihrer Beweglichkeit blockiert sind. Sämtliche Beschwerdebilder, die mit der Lendenwirbelsäule zusammenhängen, wie zum Beispiel das Ischias-Syndrom, Spontan- und Dehnungsschmerzen durch einen Bandscheibenvorfall oder eine Bandscheibenwölbung oder Lumbago, vor allem als Hexenschuss bekannt, werden unter dem Begriff Lendenwirbel-Syndrom (LWS-Syndrom) zusammengefasst.

Was sind typische Erkrankungen der Lendenwirbelsäule? Wie können sie behandelt werden? Kann man vorbeugen? Diese und weitere Fragen beantwortet Klaus-Eberhard Kirsch, Chefarzt im Wirbelsäulenzentrum, am Mittwoch, 17. Oktober 2018, im activo an der Roland-Klinik.


14.11.18   17.30 Uhr  

Arthrosen in der Hand – Diagnostik und Therapie

Dr. Daniel Hellermann, Oberarzt im Zentrum für Hand- und Rekonstruktive Chirurgie der Roland-Klinik, informiert am Mittwoch, 14. November 2018, über Gelenkverschleiß an der Hand und entsprechende Behandlungsmöglichkeiten.

Wir putzen mit ihnen die Zähne, öffnen Flaschen, schreiben, tippen und vieles mehr: Unsere Hände sind jeden Tag zuverlässig für uns im Einsatz. Was, wenn sie plötzlich nicht mehr so funktionieren, wie sie sollen? Wenn Hände oder Handgelenke schmerzen, erscheinen einem die vorher so selbstverständlich wirkenden Alltagshandlungen wie quälende Schwerstarbeit. Oft steckt hinter solchen Beschwerden ein Gelenkverschleiß, der sich von einem anfänglich nur leichten Bewegungsschmerz bis hin zu einem kompletten Beweglichkeitsverlust in den Finger- und Handgelenken entwickeln kann. Symptome, die auf eine Arthrose in der Hand hindeuten sind beispielsweise steife Finger, Schwellungen und gerötete Gelenke.

Die Ursachen für diese und viele weitere Beschwerden sind vielfältig. So können zum Beispiel bestimmte Stoffwechselstörungen oder -erkrankungen wie etwa Gicht der Auslöser sein. Aber auch hormonelle Veränderungen und Störungen rufen mitunter Arthrose hervor – genau wie unfall- und verletzungsbedingte Fehlstellungen. Eine gewisse familiäre Disposition spielt in manchen Fällen ebenfalls eine Rolle. Meist versucht man zunächst mit konservativen Therapiemöglichkeiten wie entzündungshemmenden Medikamenten, kombiniert mit Bewegungstherapie und gezielten Kräftigungsübungen, die Beschwerden in den Griff zu bekommen. Wenn diese Maßnahmen jedoch langfristig nicht erfolgversprechend sind, kommt – diagnoseabhängig – auch ein operativer Eingriff infrage.

Was sind gängige Symptome von Arthrosen in der Hand? Welche Therapiemöglichkeiten gibt es? Wann wird eine Operation in Erwägung gezogen? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Daniel Hellermann, Oberarzt im Zentrum für Hand- und Rekonstruktive Chirurgie, am Mittwoch, 14. November 2018, im activo an der Roland-Klinik.