Veranstaltungen: Dialog ·· Bewegung

Im Vortragsraum unseres Bewegungszentrums „activo“ laden wir Sie regelmäßig zu Informationsveranstaltungen ein. Während der Vorträge erfahren Sie von unseren Ärzten Wissenswertes rund um neue Therapieverfahren in der Orthopädie und Handchirurgie.

Der Besuch der Informationsabende ist selbstverständlich kostenfrei. Da die Plätze begrenzt sind, bitten wir Sie, sich einen Tag vor dem jeweiligen Veranstaltungstermin telefonisch unter 0421/8778 330 (ab 9 Uhr morgens) anzumelden. Vielen Dank.

Die nächsten Veranstaltungen sind:


14.08.19   17.30 Uhr  

Auswechslung künstlicher Gelenke – Was tun, wenn die Prothese nicht mehr hält?

Prof. Dr. Ralf Skripitz, Chefarzt im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Orthopädie der Roland-Klinik, informiert am Mittwoch, 14. August 2019, über operative Eingriffe zur Auswechselung von künstlichem Gelenkersatz.

Leider halten künstliche Gelenke, sogenannte Endoprothesen, nicht ewig: Durchschnittlich 15 bis 20 Jahre verbleiben sie im Körper, abhängig vor allem von der Art der Endoprothese und vom Grad der Belastung. Mitunter müssen sie allerdings auch schon früher erneuert werden, sei es durch einen Unfall oder eine Infektion. Was auch immer die Ursache sein mag: Kommt es zur Lockerung der Endoprothese, wird eine Wechseloperation nötig. In der Regel spürt man erst nach einer gewissen Zeit, dass der Gelenkersatz nicht mehr richtig sitzt – deshalb ist eine regelmäßige, sorgfältige Kontrolle beim Arzt unbedingt anzuraten. Muss ein Wechsel der Endoprothese, eine Revisionsoperation, durchgeführt werden, ist das nicht etwa eine reine Wiederholung der Erstbehandlung. Für einen erfahrenen Chirurgen gehört eine solche OP aber dennoch zu den Routine-Eingriffen.

Was sind Symptome dafür, dass mit der Endoprothese etwas nicht stimmt? Wann ist ein Wechsel angeraten? Und wie unterscheidet sich die Revisionsoperation vom ersten Eingriff? Diese und weitere Fragen beantwortet Prof. Dr. Ralf Skripitz, Chefarzt im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Orthopädie am Mittwoch, 14. August 2019, im activo an der Roland-Klinik.


21.08.19   17.30 Uhr  

Schwachstelle Lendenwirbelsäule – Konservative und operative Therapien bei Bewegungseinschränkungen und Schmerzen


Robert Höhle, Oberarzt im Wirbelsäulenzentrum der Roland-Klinik, informiert am Mittwoch, 21. August 2019, über Erkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten der Lendenwirbelsäule.

Die Lendenwirbelsäule beginnt unter der Brustwirbelsäule und endet am Kreuzbein – beim Stehen und Laufen trägt sie den Großteil unseres Körpergewichts. Der aus fünf kräftigen Wirbeln bestehende Bereich bildet damit die stabile Basis unseres Körpers – auf deren Funktionstüchtigkeit wir unbedingt angewiesen sind.

Angeborene oder auch später erworbene Veränderungen können jedoch zu Problemen mit der Lendenwirbelsäule führen – wie etwa einer Verminderung der Stabilität oder Bewegungseinschränkungen. So können eine seitliche Verkrümmung, eine sogenannte Skoliose, oder eine Gefügestörung durch einen Gleitwirbel im Laufe des Lebens Probleme bereiten. Unter der Diagnose „LWS-Syndrom“ lassen sich vielfältige Krankheitsbilder zusammenfassen: von plötzlich auftretenden funktionellen Beschwerden wie einer Blockierung oder einem „Hexenschuss“ bis hin zu Problemen, welche durch strukturelle Veränderungen (z.B. Bandscheibenverschleiß oder -vorfall, Verengung des Wirbelkanals, Folgen einer Verletzung oder Entzündung) hervorgerufen werden. Entsprechend vielfältig sind auch die Möglichkeiten einer genau auf die Ursache zugeschnittenen Behandlung.

Welche Krankheiten betreffen die Lendenwirbelsäule typischerweise? Was für Therapiemöglichkeiten gibt es? Gibt es vorbeugende Maßnahmen? Diese und weitere Fragen beantwortet Robert Höhle, Oberarzt im Wirbelsäulenzentrum, am Mittwoch, 21. August 2019, im activo an der Roland-Klinik.


11.09.19   17.30 Uhr  

Schulterverschleiß – was nun?

Dr. Reiner Bramlage, Leitender Oberarzt am Zentrum für Schulterchirurgie, Arthroskopische Chirurgie und Sporttraumatologie, informiert am Mittwoch, 11. September 2019, über die Ursachen und Therapiemöglichkeiten von Schulterverschleiß.

Der stechende Schmerz in der Schulter kommt meistens plötzlich, etwa beim Haare waschen oder beim schwungvollen Heben des Enkelkindes. Die Beschwerden können ganz unterschiedliche Ursachen haben, oft steckt allerdings ein altersbedingter Verschleiß dahinter – und nicht immer ist nur der Knorpel betroffen, sondern manchmal auch die Sehnen der sogenannten Rotatorenmanschette.

Verschleißerscheinungen entwickeln sich schleichend und im Verborgenen. Sie machen sich erst durch Schmerzen bemerkbar, wenn sie schon sehr weit fortgeschritten sind – eine Operation ist dann oft nicht mehr vermeidbar. Nur wenn die Erkrankung frühzeitig entdeckt wird – was bei den ersten, eher diffusen Anzeichen für die Betroffnen schwierig ist –, bieten sich konservative Therapieansätze an: In der Regel sind das Schmerzmedikation und Physiotherapie.

Was können erste Anzeichen eines Schulterverschleißes sein? Kann man vorbeugen? Wann ist eine konservative Therapie erfolgversprechend und wann ist zu einer OP zu raten? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Reiner Bramlage, Leitender Oberarzt im Zentrum für Schulterchirurgie, Arthroskopische Chirurgie und Sporttraumatologie, am Mittwoch, 11. September 2019, im activo an der Roland-Klinik.


23.10.19   17.30 Uhr  

Schwer behandelbare chronische Schmerzen – Neue Wege zur Therapie

Heinz Georg Parthey und Dr. Gunnar Jähnichen, Oberärzte im Wirbelsäulenzentrum der Roland-Klinik, informieren am Mittwoch, 23. Oktober 2019, über moderne Behandlungsmöglichkeiten von chronischen Schmerzen.

Schwer behandelbare chronische Schmerzen treten bei einem großen Teil der Bevölkerung auf. Dabei bedeutet „schwer behandelbar“, dass die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigt ist und Verfahren wie Medikamente, Krankengymnastik und Infiltrationen nur wenig Einfluss auf den Schmerz haben. Oft liegt die Ursache der chronischen, seit Monaten bis Jahren bestehenden Schmerzen, auch an einer Aktivierung oder Schädigung von Nervenfasern.

Hier setzt die Interventionelle Schmerztherapie an, die die unerwünschte Aktivität von Nerven durch Stimulation, elektrisch (Strom) oder chemisch (Medikamente), zielgerichtet beeinflusst.

Bei der Neurostimulation werden über eine rückenmarksnahe Sonde für den Patienten nicht wahrnehmbare Stromimpulse abgegeben, die die Weiterleitung der Schmerzen hemmen oder verändern. Weitere Methoden der Neurostimulation, wie die Aktivierung von Spinalganglien oder einzelnen Nervenfasern, bieten die Möglichkeit der lokal begrenzten, zielgerichteten Schmerzbehandlung, u.a. bei Schmerzen nach Operationen im Knie oder Leistenbereich oder Verletzungen von Nerven. Zudem wurden vor Kurzem Verfahren zur direkten Stimulation der Rückenmuskulatur entwickelt, die erstmals eine ursächliche Behandlung von Rückenschmerzen ermöglichen.

Bei einem anderen Therapieverfahren können, durch eine unter der Bauchdecke verankerte Medikamentenpumpe, Medikamente gegen Spastik und Schmerzen direkt in das Rückenmarkswasser abgegeben werden.

Wann wird von schwer behandelbaren Schmerzen gesprochen? Für wen ist welches Verfahren geeignet? Diese und weitere Fragen beantworten Heinz Georg Parthey und Dr. Gunnar Jähnichen, Oberärzte im Wirbelsäulenzentrum, am Mittwoch, 23. Oktober 2019, im activo an der Roland-Klinik.


06.11.19   17.30 Uhr  

Rund um die Hüfte – Was gibt es Neues beim Gelenkersatz?

Dr. Jörg Hedke, Oberarzt im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Orthopädie der Roland-Klinik, informiert am Mittwoch, 6. November 2019, über aktuelle Therapieverfahren bei Hüftgelenksarthrose.

Die Hüfte ist das am häufigsten von Arthrose betroffene Gelenk. Der Grund dafür findet sich in der zentralen Rolle, die die Hüftgelenke in unserem Körper spielen: Sie bilden die Verbindung zwischen Becken und Oberschenkelknochen und sind nach dem Kniegelenk die zweitgrößten Gelenke des Menschen. Damit stabilisieren sie nicht nur unseren gesamten Körper, sie ermöglichen uns auch die Bewegung der Beine. Allein durch das tägliche Gehen werden sie permanent beansprucht. So kann sich mit fortschreitendem Alter eine Arthrose, also ein Gelenkverschleiß, entwickeln. Auslöser dieser Erkrankung können allerdings auch angeborene Fehlstellungen oder etwa dauerhaftes Übergewicht sein.

Ist die Arthrose bereits fortgeschritten und das Gelenk nicht oder nur teilweise zu erhalten, kommt der Einsatz eines künstlichen Gelenkersatzes, einer sogenannten Endoprothese in Frage. In der Roland-Klinik wird dabei aus einer Vielzahl von Möglichkeiten für jede Patientin und jeden Patienten das passende Exemplar ausgewählt und vorab per Computertechnik exakt an die individuellen Bedürfnisse angepasst. Dieses Vorgehen gewährleistet ein hohes Maß an Passgenauigkeit – unverzichtbar für einen optimalen Sitz und ein langes Verbleiben des künstlichen Gelenks.

Wann empfiehlt sich bei Hüftgelenksarthrose eine OP? Wie verläuft ein solcher Eingriff? Welche verschiedenen Arten von Gelenkersatz gibt es? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Jörg Hedke, Oberarzt im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Orthopädie, am Mittwoch, 6. November 2019, im activo an der Roland-Klinik.


20.11.19   17.30 Uhr  

Feine Technik – Minimalinvasive Eingriffe an der Wirbelsäule

Klaus-Eberhard Kirsch, Chefarzt im Wirbelsäulenzentrum der Roland-Klinik, informiert am Mittwoch, 20. November 2019, über Erkrankungen der Wirbelsäule und moderne Operationsmethoden.

Die Wirbelsäule ist mit einem Uhrwerk vergleichbar: Viele Knochen, Bandscheiben, Gelenke und Muskeln bilden ein bewegliches und zugleich stabiles Konstrukt, das perfekt funktioniert. Jedes einzelne Element kann jedoch auch Störungen und Beschwerden hervorrufen.

Insbesondere bei Bandscheibenvorfällen und Verengungen des Rückenmarkkanals können – wenn konservative Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft wurden – im Wirbelsäulenzentrum der Roland-Klinik minimalinvasive Operationen durchgeführt werden. Aber auch bei größeren, stabilisierenden Eingriffen bei Entzündungen, Instabilitäten und Brüchen gibt es oft schon Alternativen zur offenen Operation. Diese besonders schonenden Methoden sind sowohl exakt und risikoarm als auch insgesamt weniger belastend für den Körper als ein großer operativer Eingriff.

Was sind die häufigsten Erkrankungen der Wirbelsäule? Wann kommt ein minimalinvasiver Eingriff in Frage? Was macht einen solchen Eingriff aus? Diese und weitere Fragen beantwortet Klaus-Eberhard Kirsch, Chefarzt im Wirbelsäulenzentrum, am Mittwoch, 20. November 2019, im activo an der Roland-Klinik.


04.12.19   17.30 Uhr  

Arthrosen an der Hand – Behandlungsmöglichkeiten bei Gelenkverschleiß

Dr. Daniel Hellermann, Oberarzt im Zentrum für Hand- und Rekonstruktive Chirurgie der Roland-Klinik, informiert am Mittwoch, 4. Dezember 2019, über Gelenkverschleiß an der Hand und entsprechende Behandlungsmöglichkeiten.

Unsere Hände sind tagtäglich für uns im Einsatz: beim Zähneputzen genauso wie beim Schreiben, Tippen und Haarekämmen. Umso überraschender ist es, wenn sie aus heiterem Himmel nicht mehr so wollen wie wir. Hände oder Handgelenke, die plötzlich schmerzen, lassen einem die zuvor so selbstverständlich wirkenden Alltagshandlungen als quälende Schwerstarbeit erscheinen. In vielen Fällen ist die Ursache solcher Beschwerden ein Gelenkverschleiß. Dieser entwickelt sich mitunter von einem anfangs nur leichten Bewegungsschmerz bis hin zu einem kompletten Beweglichkeitsverlust in den Finger- und Handgelenken.

Eine Arthrose kann zum Beispiel durch bestimmte Stoffwechselstörungen oder -erkrankungen wie etwa Gicht ausgelöst werden. Aber auch hormonelle Veränderungen und Störungen, oft kombiniert mit einer gewissen familiären Disposition stecken eventuell dahinter – ebenso wie unfall- und verletzungsbedingte Fehlstellungen. Als erste Behandlungsoptionen bieten sich meist konservative Therapien wie entzündungshemmende Medikamente kombiniert mit Bewegungstherapie und gezielten Kräftigungsübungen an. Sind diese Maßnahmen jedoch langfristig nicht erfolgreich, kommt – diagnoseabhängig – auch ein operativer Eingriff infrage.

Wie erkenne ich Symptome von Handerkrankungen? Welche Therapiemöglichkeiten gibt es? Wann kommt eine Operation in Frage? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Daniel Hellermann, Oberarzt im Zentrum für Hand- und Rekonstruktive Chirurgie, am Mittwoch, 4. Dezember 2019, im activo an der Roland-Klinik.