Veranstaltungen: Dialog ·· Bewegung

Im Vortragsraum unseres Bewegungszentrums „activo“ laden wir Sie regelmäßig zu Informationsveranstaltungen ein. Während der Vorträge erfahren Sie von unseren Ärzten Wissenswertes rund um neue Therapieverfahren in der Orthopädie und Handchirurgie.

Der Besuch der Informationsabende ist selbstverständlich kostenfrei. Da die Plätze begrenzt sind, bitten wir Sie, sich einen Tag vor dem jeweiligen Veranstaltungstermin telefonisch unter 0421/8778 330 (ab 9 Uhr morgens) anzumelden. Vielen Dank.

Die nächsten Veranstaltungen sind:


23.01.19   17.30 Uhr  

Der schmerzende Fuß – Wie kann Bewegung wieder Spaß machen?

Dr. Ulrich Stosberg, Leitender Oberarzt im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Orthopädie der Roland-Klinik, informiert am Mittwoch, 23. Januar 2019, über moderne Therapieverfahren bei Fußerkrankungen.

Die Zahlen sind beeindruckend: Durchschnittlich legt ein Mensch pro Tag zwischen 8.000 und 10.000 Schritte zurück und verbringt etwa 57 Prozent seines Lebens auf seinen Füßen. Kein Wunder also, dass dieser so intensiv beanspruchte Teil des Körpers entsprechend empfindlich ist. Die dauerhafte Maximalbelastung, falsche Bewegungsabläufe, aber auch das ständige Tragen von schlecht sitzendem Schuhwerk haben mitunter unangenehme Folgen: Spreiz-, Senk- oder Plattfüße, verformte Zehen oder auch schmerzhafte Druckstellen sind verbreitete Beschwerden am Fuß. Angeborene Krankheiten und Verschleißerscheinungen können aber ebenfalls dazu führen, dass jeder Schritt zur Qual wird.

Um Schmerzen zu lindern, werden zunächst meist konservative Therapiemethoden eingesetzt, wie Schmerzmedikamente, orthopädische Einlagen, eine individuelle Schuhberatung und gezielte physiotherapeutische Übungen. Sind die Beschwerden damit nicht längerfristig in den Griff zu bekommen oder geht es um zunehmende Fehlstellungen, ist ein operativer Eingriff erforderlich. Dabei korrigiert der Fußchirurg den kranken Fuß, um dessen Beweglichkeit, aber auch eine gewisse Ästhetik wiederherzustellen. Im Anschluss an die OP sollte gezielte Krankengymnastik zur Stärkung von Muskeln und Sehnen durchgeführt werden.

Wie werden Fußfehlstellungen behandelt? Kann man vorbeugen? Wie lässt sich das Fußtraining in den Alltag integrieren? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Ulrich Stosberg, Oberarzt im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Orthopädie, am Mittwoch, 23. Januar 2019, im activo an der Roland-Klinik.


13.02.19   17.30 Uhr  

Problemzone Halswirbelsäule – Was tun bei chronischen Nackenschmerzen?

Dr. Reza Habibifar, Leitender Oberarzt im Wirbelsäulenzentrum der Roland-Klinik, informiert Betroffene und Interessierte am Mittwoch, 13. Februar 2019, über Therapiemöglichkeiten des Halswirbelsäulen-Syndroms.

Ein Halswirbelsäulen-Syndrom, kurz HWS, kann sich durch ganz unterschiedliche Symptome bemerkbar machen: zum Beispiel schmerzende Muskeln, die vom Nackenbereich bis in die Arme ausstrahlen, plötzlicher Schwindel, Seh- und Schluckbeschwerden oder auch Migräne-Attacken. Um welche Art von HWS es sich genau handelt, muss der Arzt mit Hilfe einer detaillierten Analyse des Beschwerdeverlaufs herausfinden. Wichtig für die exakte Diagnose sind dabei Fragen wie die nach akutem oder chronischem Schmerz oder nach der präzisen Lokalisation der Beschwerden sowie der Schmerzwege. Als schmerzauslösend stellen sich oft verschleißbedingte Prozesse und Veränderungen heraus, die sich etwa aus Dauer- und Fehlbelastungen entwickeln können. Als Ursachen müssen aber auch Bandscheibenvorfälle, Tumore, sowie starke Muskelverspannungen aufgrund von Fehlhaltungen oder Stress in Betracht gezogen werden. In der Regel lässt sich ein HWS gut mit Schmerzmedikamenten oder Injektionen sowie Physio- oder Wärmetherapie behandeln, weitere Therapiemöglichkeiten werden individuell abgestimmt.

Was sind die Auslöser chronischer Nackenschmerzen? Was sind die besonderen Merkmale eines Halswirbelsäulen-Syndroms? Was lässt sich gegen die Schmerzen tun? Und gibt es vorbeugende Maßnahmen? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Reza Habibifar, Leitender Oberarzt im Wirbelsäulenzentrum, am Mittwoch, den 13. Februar 2019, im activo an der Roland-Klinik.


27.02.19   17.30 Uhr  

Weg mit dem Schulterschmerz!

Dr. Rüdiger Ahrens, Chefarzt im Zentrum für Schulterchirurgie, Arthroskopische Chirurgie und Sporttraumatologie der Roland-Klinik, informiert am Mittwoch, 27. Februar 2019, über die Ursachen, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten von Schulterschmerzen.

Plötzlich ist er da, etwa beim Heben einer Getränkekiste oder beim Golf-Abschlag: ein stechender Schmerz in der Schulter. Immer öfter taucht er in der Folgezeit auf – und irgendwann hat sich der Schmerz nach und nach zum permanenten, unerwünschten Begleiter entwickelt. Ursache für anhaltende Beschwerden sind meist Gelenkverschleiß oder dauerhafte, einseitige Belastungen und ein langfristiger Bewegungsmangel. Denn unsere Schulter ist durch die vielen Muskeln und Sehnen, aus denen sie besteht, leider nicht nur besonders flexibel und gelenkig, sondern auch empfindlich und anfällig für Verletzungen oder Krankheiten. Wenn dieses wichtige Gelenk Probleme bereitet, kann sich das erheblich auf die Lebensqualität der Betroffenen auswirken – oft sind sie in ihren alltäglichen Bewegungen und Aktivitäten erheblich eingeschränkt.

Mit Schmerzen in der Schulter sollte man möglichst zeitnah zum Arzt gehen, denn es gilt herauszufinden, ob es sich beispielsweise um eine Muskelverspannung, eine Schleimbeutelentzündung oder gar einen Sehnenriss handelt. Nach einem ausführlichen Gespräch sowie einer sorgfältigen Untersuchung können auch Röntgen, MRT oder Ultraschall zum Einsatz kommen. Erste Behandlungsschritte sind in der Regel eine individuell zugeschnittene Physiotherapie und eine medikamentöse Schmerzlinderung. Bessert sich der Zustand nicht, kommt auch ein operativer Eingriff in Frage.

Welche Schulter-Erkrankungen gibt es und wie können sie behandelt werden? Kann man effektiv vorbeugen? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Rüdiger Ahrens, Chefarzt im Zentrum für Schulterchirurgie, Arthroskopische Chirurgie und Sporttraumatologie der Roland-Klinik, am Mittwoch, 27. Februar 2019, im activo an der Roland-Klinik.


13.03.19   17.30 Uhr  

Zügig aus dem Bett kommen – das Schmerztherapiekonzept in der Roland-Klinik und Narkose im fortgeschrittenen Alter

Dr. Gesine Loeschcke und Dr. Claudia Proske, Chefärztinnen der Anästhesiologie und Akutschmerztherapie, informieren am Mittwoch, 13. März 2019, über die Besonderheiten des Schmerztherapiekonzepts der Roland-Klinik sowie zum Thema Narkose bei älteren Patienten.

Schmerz ist ein wichtiges Warnsignal unseres Körpers – er wird jedoch von Mensch zu Mensch unterschiedlich empfunden. Nach einer Operation würden Schmerzen das Wohlbefinden des Patienten und sogar den Heilungserfolg negativ beeinflussen:
Denn insbesondere in der Orthopädie sind frühe Mobilisation und Physiotherapie für die Genesung entscheidend – aber nur bei weitgehender Schmerzfreiheit durchführbar. Deshalb wird in der Roland-Klinik besonderer Wert darauf gelegt, Schmerzen rasch und individuell zu behandeln. Eine gute Schmerztherapie kann dabei helfen, den gesamten Behandlungsablauf positiv zu beeinflussen und das Risiko für Komplikationen zu senken.

Immer mehr ältere und hochbetagte Patienten unterziehen sich einer chirurgischen Behandlung in Narkose – in der Roland-Klinik ist in den letzten fünf Jahren der Anteil der über 80-Jährigen, die eine Hüft- oder Knieoperation erhalten haben um zehn Prozent gestiegen. Der Wunsch, auch im höheren Alter körperlich aktiv zu bleiben, ist groß und dank der heutigen chirurgischen und anästhesiologischen Möglichkeiten in der Regel erfüllbar – birgt aber auch spezielle Herausforderungen.

Wie kann ich als Patient den Heilungsprozess aktiv unterstützen? Welche Risiken müssen bei Narkosen im Alter beachtet werden und wie bereite ich mich optimal auf den Eingriff vor? Diese und weitere Fragen beantworten Dr. Gesine Loeschcke und Dr. Claudia Proske, Chefärztinnen der Anästhesiologie und Akutschmerztherapie, am Mittwoch, 13. März 2019, im activo an der Roland-Klinik.


20.03.19   17.30 Uhr  

Rund um die Hüfte – Was gibt es Neues beim Gelenkersatz?

Dr. Jörg Hedke, Oberarzt im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Orthopädie der Roland-Klinik, informiert am Mittwoch, 20. März 2019, über aktuelle Therapieverfahren bei Hüftgelenksarthrose.

Die Hüfte ist das am häufigsten von Arthrose betroffene Gelenk. Der Grund dafür findet sich in der zentralen Rolle, die die Hüftgelenke in unserem Körper spielen: Sie bilden die Verbindung zwischen Becken und Oberschenkelknochen und sind nach dem Kniegelenk die zweitgrößten Gelenke des Menschen. Damit stabilisieren sie nicht nur unseren gesamten Körper, sie ermöglichen uns auch die Bewegung der Beine. Allein durch das tägliche Gehen werden sie permanent beansprucht. So kann sich mit fortschreitendem Alter eine Arthrose, also ein Gelenkverschleiß, entwickeln. Auslöser dieser Erkrankung können allerdings auch angeborene Fehlstellungen oder etwa dauerhaftes Übergewicht sein.

Ist die Arthrose bereits fortgeschritten und das Gelenk nicht oder nur teilweise zu erhalten, kommt der Einsatz eines künstlichen Gelenkersatzes, einer sogenannten Endoprothese in Frage. In der Roland-Klinik wird dabei aus einer Vielzahl von Möglichkeiten für jede Patientin und jeden Patienten das passende Exemplar ausgewählt und vorab per Computertechnik exakt an die individuellen Bedürfnisse angepasst. Dieses Vorgehen gewährleistet ein hohes Maß an Passgenauigkeit – unverzichtbar für einen optimalen Sitz und ein langes Verbleiben des künstlichen Gelenks.

Wann empfiehlt sich bei Hüftgelenksarthrose eine OP? Wie verläuft ein solcher Eingriff? Welche verschiedenen Arten von Gelenkersatz gibt es? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Jörg Hedke, Oberarzt im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Orthopädie, am Mittwoch, 20. März 2019, im activo an der Roland-Klinik.


27.03.19   17.30 Uhr  

Hochfrequent gegen Schmerzen – Neue Hoffnung bei komplexen Rückenschmerzen

Heinz Georg Parthey und Dr. Gunnar Jähnichen, Oberärzte im Wirbelsäulenzentrum der Roland-Klinik, informieren am Mittwoch, 27. März 2019, über die Einsatzmöglichkeiten hochfrequenter Neurostimulation.

Patienten, die trotz zum Teil mehrfacher Operationen im Bereich der Wirbelsäule weiterhin Schmerzen im Rücken und/oder der Extremitäten haben, können dank der sogenannten hochfrequenten Neurostimulation neue Hoffnung schöpfen. Wenn sowohl durch eine weitere OP als auch durch Medikamente und konservative Maßnahmen wie Krankengymnastik oder Infiltrationen keine bleibende Verbesserung der Schmerzen zu erwarten ist, kann mit Hilfe der Neurostimulation der Schmerz gemindert werden.

Die Neurostimulation ist ein etabliertes, minimalinvasives und dadurch schonendes Verfahren, das direkt im Wirbelkanal angewendet wird. Hier kann sowohl die Ausschüttung von schmerzhemmenden Botenstoffen gesteigert als auch die Ausschüttung von schmerzerzeugenden Botenstoffen verringert werden.
Die hochfrequente Neurostimulation stellt die modernde Weiterentwicklung des bewährten Verfahrens dar. Diese in den vergangenen Jahren entwickelte neue Art der Therapie wird regelmäßig in der Roland-Klinik eingesetzt.
Nebenwirkungen, wie sie etwa bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme immer wieder auftreten, sind nicht zu erwarten.

Wie funktioniert die hochfrequente Neurostimulation? Für welche Krankheitsbilder ist sie geeignet? Diese und weitere Fragen beantworten Heinz Georg Parthey und Dr. Gunnar Jähnichen, Oberärzte im Wirbelsäulenzentrum, am Mittwoch, 27. März 2019, im activo an der Roland-Klinik.


08.05.19   17.30 Uhr  

Sportverletzungen am Knie

Dr. Christian Homuth, Oberarzt im Zentrum für Schulterchirurgie, Arthroskopische
Chirurgie und Sporttraumatologie der Roland-Klinik, spricht am Mittwoch, 8. Mai 2019, über Sportverletzungen am Knie und entsprechende Behandlungsmöglichkeiten.

Sport ist gesund, aber er birgt für Profis wie für Amateure mitunter auch Risiken. Besonders oft sind die Knie von Verletzungen betroffen, denn auf sie wirken starke Kräfte und oft das Vielfache des eigenen Körpergewichts ein. Diese Stöße fängt der Meniskus ab, ein scheibenförmiger Knorpel im Kniegelenk, extremen Belastungen hält er aber manchmal nicht stand und reißt. Im Knie befinden sich darüber hinaus mehrere Bänder, die ebenfalls anfällig für Risse oder Ablösungen sind, wie etwa die Kreuzbänder. Ein Kreuzbandriss muss in den meisten Fällen operiert werden, um gut zu verheilen. Bei einer sogenannten Kniescheibenluxation springt dagegen eben diese aus ihrer Führung. Bewegt sie sich danach nicht von selbst zurück, sollte sie entsprechend gerichtet werden. Durch Stürze oder Verdrehungen beim Sport kann es außerdem zu einem Bruch der Kniescheibe oder anderer Knochen kommen.

Im Zentrum für Sporttraumatologie der Roland-Klinik werden nicht nur akute Sportverletzungen und -unfälle, sondern auch chronische Folgeerkrankungen nach sportlicher Überbelastung behandelt.

Welche Sportverletzungen betreffen das Knie? Welche Behandlungsverfahren versprechen eine rasche Rückkehr zur sportlichen Aktivität? Diese und weitere
Fragen beantwortet Dr. Christian Homuth, Oberarzt im Zentrum für Schulterchirurgie, Arthroskopische Chirurgie und Sporttraumatologie, am Mittwoch, 8. Mai 2019, im activo an der Roland-Klinik.


22.05.19   17.30 Uhr  

Wenn die Hand kribbelt – Nervenerkrankungen an Arm und Hand

Dr. Annemarie Agnes, Fachärztin im Zentrum für Hand- und Rekonstruktive Chirurgie der Roland-Klinik, informiert am Mittwoch, 22. Mai 2019, über Symptome, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten von Nervenkrankheiten an Arm und Hand.

Anfangs ist es nur ein irritierendes Gefühl, das sich schwer einordnen lässt: Die Finger kribbeln und es zwickt, als ob Ameisen darüber laufen und zwischendurch zubeißen. Diese Missempfindungen können sich mitunter auf die ganze Hand oder gar bis in den Unterarm ausbreiten, bis sich alles anfühlt wie „eingeschlafen“. Aber was kann das sein? Denn ein äußerer Reiz ist nicht erkennbar. In vielen Fällen ist die Ursache für die Beschwerden eine Überaktivität der jeweils zuständigen Nervenbahnen, die entweder gereizt, entzündet oder anderweitig geschädigt sind. Es kann jedoch auch ein Engpass in Hand oder Arm dahinterstecken. Dieser entsteht, wenn sich nervenumgebendes Gewebe wie Knochen und Sehnen verändert – zum Beispiel durch Verletzungen, Abnutzungserscheinungen, Stoffwechselprobleme oder entzündliche Prozesse.

Bei Beschwerden in der Hand ist oft – in unterschiedlichen Ausprägungen – das Karpaltunnelsyndrom der „Übeltäter“. Es entsteht, wenn die mittleren Armnerven geschädigt werden. Zu einer präzisen Diagnose gelangt der behandelnde Arzt durch ein Gespräch und eine Untersuchung. Die Messung der Leitungsgeschwindigkeit der Armnerven liefert abschließende Gewissheit. Wenn keine anderen Erkrankungen vorliegen, kann das Karpaltunnelsyndrom in der Regel durch einen kleinen operativen Eingriff behoben werden.

Was sind typische Symptome des Karpaltunnelsyndroms? Welche anderen Nervenerkrankungen an Arm und Hand gibt es? Wie lassen sie sich therapieren? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Annemarie Agnes, Fachärztin im Zentrum für Hand- und Rekonstruktive Chirurgie, am Mittwoch, 22. Mai 2019, im activo an der Roland-Klinik.


19.06.19   17.30 Uhr  

Rund um das Knie – Gelenkerhalt und Gelenkersatz

Prof. Dr. Ralf Skripitz, Chefarzt im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Orthopädie der Roland-Klinik, informiert am Mittwoch, 19. Juni 2019, über Therapieverfahren rund um das Knie.

Unsere Knie müssen tagtäglich Höchstleistungen vollbringen – kein Wunder also, dass sie als wesentliche Elemente des menschlichen Bewegungsapparates dadurch besonders anfällig für Verschleißerkrankungen sind. Eine Arthrose zählt zu den schweren degenerativen Erkrankungen. Sie kann sowohl altersbedingt als auch durch jahrelange Über- und Fehlbelastungen entstehen. Durch den Verschleiß der knorpeligen Gelenkflächen leiden die Betroffenen oft unter starken Schmerzen, sind in ihrer Mobilität und dadurch auch in ihrer Lebensqualität nachhaltig eingeschränkt.

In der Regel werden im ersten Behandlungsschritt Medikamente zur Schmerzlinderung verabreicht. Eine Operation ist jedoch oft unumgänglich, wenn es darum geht, die Beschwerden langfristig in den Griff zu bekommen und eine größere Bewegungsfreiheit der Patienten zu erreichen. Abhängig vom Stadium der Krankheit kommt eine 
gelenkerhaltende OP infrage – oder der Ersatz des Gelenks durch eine Knieprothese.

In welchen Fällen ist ein operativer Eingriff anzuraten? Welche Art von Kniegelenksprothesen gibt es? Wie lebt es sich mit dem Gelenkersatz? Diese und weitere Fragen beantwortet Prof. Dr. Ralf Skripitz, Chefarzt im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Orthopädie, am Mittwoch, 19. Juni 2019, im activo an der Roland-Klinik.


14.08.19   17.30 Uhr  

Auswechslung künstlicher Gelenke – Was tun, wenn die Prothese nicht mehr hält?

Prof. Dr. Ralf Skripitz, Chefarzt im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Orthopädie der Roland-Klinik, informiert am Mittwoch, 14. August 2019, über operative Eingriffe zur Auswechselung von künstlichem Gelenkersatz.

Leider halten künstliche Gelenke, sogenannte Endoprothesen, nicht ewig: Durchschnittlich 15 bis 20 Jahre verbleiben sie im Körper, abhängig vor allem von der Art der Endoprothese und vom Grad der Belastung. Mitunter müssen sie allerdings auch schon früher erneuert werden, sei es durch einen Unfall oder eine Infektion. Was auch immer die Ursache sein mag: Kommt es zur Lockerung der Endoprothese, wird eine Wechseloperation nötig. In der Regel spürt man erst nach einer gewissen Zeit, dass der Gelenkersatz nicht mehr richtig sitzt – deshalb ist eine regelmäßige, sorgfältige Kontrolle beim Arzt unbedingt anzuraten. Muss ein Wechsel der Endoprothese, eine Revisionsoperation, durchgeführt werden, ist das nicht etwa eine reine Wiederholung der Erstbehandlung. Für einen erfahrenen Chirurgen gehört eine solche OP aber dennoch zu den Routine-Eingriffen.

Was sind Symptome dafür, dass mit der Endoprothese etwas nicht stimmt? Wann ist ein Wechsel angeraten? Und wie unterscheidet sich die Revisionsoperation vom ersten Eingriff? Diese und weitere Fragen beantwortet Prof. Dr. Ralf Skripitz, Chefarzt im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Orthopädie am Mittwoch, 14. August 2019, im activo an der Roland-Klinik.


21.08.19   17.30 Uhr  

Schwachstelle Lendenwirbelsäule – Konservative und operative Therapien bei Bewegungseinschränkungen und Schmerzen


Robert Höhle, Oberarzt im Wirbelsäulenzentrum der Roland-Klinik, informiert am Mittwoch, 21. August 2019, über Erkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten der Lendenwirbelsäule.

Die Lendenwirbelsäule beginnt unter der Brustwirbelsäule und endet am Kreuzbein – beim Stehen und Laufen trägt sie den Großteil unseres Körpergewichts. Der aus fünf kräftigen Wirbeln bestehende Bereich bildet damit die stabile Basis unseres Körpers – auf deren Funktionstüchtigkeit wir unbedingt angewiesen sind.

Angeborene oder auch später erworbene Veränderungen können jedoch zu Problemen mit der Lendenwirbelsäule führen – wie etwa einer Verminderung der Stabilität oder Bewegungseinschränkungen. So können eine seitliche Verkrümmung, eine sogenannte Skoliose, oder eine Gefügestörung durch einen Gleitwirbel im Laufe des Lebens Probleme bereiten. Unter der Diagnose „LWS-Syndrom“ lassen sich vielfältige Krankheitsbilder zusammenfassen: von plötzlich auftretenden funktionellen Beschwerden wie einer Blockierung oder einem „Hexenschuss“ bis hin zu Problemen, welche durch strukturelle Veränderungen (z.B. Bandscheibenverschleiß oder -vorfall, Verengung des Wirbelkanals, Folgen einer Verletzung oder Entzündung) hervorgerufen werden. Entsprechend vielfältig sind auch die Möglichkeiten einer genau auf die Ursache zugeschnittenen Behandlung.

Welche Krankheiten betreffen die Lendenwirbelsäule typischerweise? Was für Therapiemöglichkeiten gibt es? Gibt es vorbeugende Maßnahmen? Diese und weitere Fragen beantwortet Robert Höhle, Oberarzt im Wirbelsäulenzentrum, am Mittwoch, 21. August 2019, im activo an der Roland-Klinik.


11.09.19   17.30 Uhr  

Schulterverschleiß – was nun?

Dr. Reiner Bramlage, Leitender Oberarzt am Zentrum für Schulterchirurgie, Arthroskopische Chirurgie und Sporttraumatologie, informiert am Mittwoch, 11. September 2019, über die Ursachen und Therapiemöglichkeiten von Schulterverschleiß.

Der stechende Schmerz in der Schulter kommt meistens plötzlich, etwa beim Haare waschen oder beim schwungvollen Heben des Enkelkindes. Die Beschwerden können ganz unterschiedliche Ursachen haben, oft steckt allerdings ein altersbedingter Verschleiß dahinter – und nicht immer ist nur der Knorpel betroffen, sondern manchmal auch die Sehnen der sogenannten Rotatorenmanschette.

Verschleißerscheinungen entwickeln sich schleichend und im Verborgenen. Sie machen sich erst durch Schmerzen bemerkbar, wenn sie schon sehr weit fortgeschritten sind – eine Operation ist dann oft nicht mehr vermeidbar. Nur wenn die Erkrankung frühzeitig entdeckt wird – was bei den ersten, eher diffusen Anzeichen für die Betroffnen schwierig ist –, bieten sich konservative Therapieansätze an: In der Regel sind das Schmerzmedikation und Physiotherapie.

Was können erste Anzeichen eines Schulterverschleißes sein? Kann man vorbeugen? Wann ist eine konservative Therapie erfolgversprechend und wann ist zu einer OP zu raten? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Reiner Bramlage, Leitender Oberarzt im Zentrum für Schulterchirurgie, Arthroskopische Chirurgie und Sporttraumatologie, am Mittwoch, 11. September 2019, im activo an der Roland-Klinik.


23.10.19   17.30 Uhr  

Schwer behandelbare chronische Schmerzen – Neue Wege zur Therapie

Heinz Georg Parthey und Dr. Gunnar Jähnichen, Oberärzte im Wirbelsäulenzentrum der Roland-Klinik, informieren am Mittwoch, 23. Oktober 2019, über moderne Behandlungsmöglichkeiten von chronischen Schmerzen.

Schwer behandelbare chronische Schmerzen treten bei einem großen Teil der Bevölkerung auf. Dabei bedeutet „schwer behandelbar“, dass die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigt ist und Verfahren wie Medikamente, Krankengymnastik und Infiltrationen nur wenig Einfluss auf den Schmerz haben. Oft liegt die Ursache der chronischen, seit Monaten bis Jahren bestehenden Schmerzen, auch an einer Aktivierung oder Schädigung von Nervenfasern.

Hier setzt die Interventionelle Schmerztherapie an, die die unerwünschte Aktivität von Nerven durch Stimulation, elektrisch (Strom) oder chemisch (Medikamente), zielgerichtet beeinflusst.

Bei der Neurostimulation werden über eine rückenmarksnahe Sonde für den Patienten nicht wahrnehmbare Stromimpulse abgegeben, die die Weiterleitung der Schmerzen hemmen oder verändern. Weitere Methoden der Neurostimulation, wie die Aktivierung von Spinalganglien oder einzelnen Nervenfasern, bieten die Möglichkeit der lokal begrenzten, zielgerichteten Schmerzbehandlung, u.a. bei Schmerzen nach Operationen im Knie oder Leistenbereich oder Verletzungen von Nerven. Zudem wurden vor Kurzem Verfahren zur direkten Stimulation der Rückenmuskulatur entwickelt, die erstmals eine ursächliche Behandlung von Rückenschmerzen ermöglichen.

Bei einem anderen Therapieverfahren können, durch eine unter der Bauchdecke verankerte Medikamentenpumpe, Medikamente gegen Spastik und Schmerzen direkt in das Rückenmarkswasser abgegeben werden.

Wann wird von schwer behandelbaren Schmerzen gesprochen? Für wen ist welches Verfahren geeignet? Diese und weitere Fragen beantworten Heinz Georg Parthey und Dr. Gunnar Jähnichen, Oberärzte im Wirbelsäulenzentrum, am Mittwoch, 23. Oktober 2019, im activo an der Roland-Klinik.


06.11.19   17.30 Uhr  

Rund um die Hüfte – Was gibt es Neues beim Gelenkersatz?

Dr. Jörg Hedke, Oberarzt im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Orthopädie der Roland-Klinik, informiert am Mittwoch, 6. November 2019, über aktuelle Therapieverfahren bei Hüftgelenksarthrose.

Die Hüfte ist das am häufigsten von Arthrose betroffene Gelenk. Der Grund dafür findet sich in der zentralen Rolle, die die Hüftgelenke in unserem Körper spielen: Sie bilden die Verbindung zwischen Becken und Oberschenkelknochen und sind nach dem Kniegelenk die zweitgrößten Gelenke des Menschen. Damit stabilisieren sie nicht nur unseren gesamten Körper, sie ermöglichen uns auch die Bewegung der Beine. Allein durch das tägliche Gehen werden sie permanent beansprucht. So kann sich mit fortschreitendem Alter eine Arthrose, also ein Gelenkverschleiß, entwickeln. Auslöser dieser Erkrankung können allerdings auch angeborene Fehlstellungen oder etwa dauerhaftes Übergewicht sein.

Ist die Arthrose bereits fortgeschritten und das Gelenk nicht oder nur teilweise zu erhalten, kommt der Einsatz eines künstlichen Gelenkersatzes, einer sogenannten Endoprothese in Frage. In der Roland-Klinik wird dabei aus einer Vielzahl von Möglichkeiten für jede Patientin und jeden Patienten das passende Exemplar ausgewählt und vorab per Computertechnik exakt an die individuellen Bedürfnisse angepasst. Dieses Vorgehen gewährleistet ein hohes Maß an Passgenauigkeit – unverzichtbar für einen optimalen Sitz und ein langes Verbleiben des künstlichen Gelenks.

Wann empfiehlt sich bei Hüftgelenksarthrose eine OP? Wie verläuft ein solcher Eingriff? Welche verschiedenen Arten von Gelenkersatz gibt es? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Jörg Hedke, Oberarzt im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Orthopädie, am Mittwoch, 6. November 2019, im activo an der Roland-Klinik.


20.11.19   17.30 Uhr  

Feine Technik – Minimalinvasive Eingriffe an der Wirbelsäule

Klaus-Eberhard Kirsch, Chefarzt im Wirbelsäulenzentrum der Roland-Klinik, informiert am Mittwoch, 20. November 2019, über Erkrankungen der Wirbelsäule und moderne Operationsmethoden.

Die Wirbelsäule ist mit einem Uhrwerk vergleichbar: Viele Knochen, Bandscheiben, Gelenke und Muskeln bilden ein bewegliches und zugleich stabiles Konstrukt, das perfekt funktioniert. Jedes einzelne Element kann jedoch auch Störungen und Beschwerden hervorrufen.

Insbesondere bei Bandscheibenvorfällen und Verengungen des Rückenmarkkanals können – wenn konservative Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft wurden – im Wirbelsäulenzentrum der Roland-Klinik minimalinvasive Operationen durchgeführt werden. Aber auch bei größeren, stabilisierenden Eingriffen bei Entzündungen, Instabilitäten und Brüchen gibt es oft schon Alternativen zur offenen Operation. Diese besonders schonenden Methoden sind sowohl exakt und risikoarm als auch insgesamt weniger belastend für den Körper als ein großer operativer Eingriff.

Was sind die häufigsten Erkrankungen der Wirbelsäule? Wann kommt ein minimalinvasiver Eingriff in Frage? Was macht einen solchen Eingriff aus? Diese und weitere Fragen beantwortet Klaus-Eberhard Kirsch, Chefarzt im Wirbelsäulenzentrum, am Mittwoch, 20. November 2019, im activo an der Roland-Klinik.


04.12.19   17.30 Uhr  

Arthrosen an der Hand – Behandlungsmöglichkeiten bei Gelenkverschleiß

Dr. Daniel Hellermann, Oberarzt im Zentrum für Hand- und Rekonstruktive Chirurgie der Roland-Klinik, informiert am Mittwoch, 4. Dezember 2019, über Gelenkverschleiß an der Hand und entsprechende Behandlungsmöglichkeiten.

Unsere Hände sind tagtäglich für uns im Einsatz: beim Zähneputzen genauso wie beim Schreiben, Tippen und Haarekämmen. Umso überraschender ist es, wenn sie aus heiterem Himmel nicht mehr so wollen wie wir. Hände oder Handgelenke, die plötzlich schmerzen, lassen einem die zuvor so selbstverständlich wirkenden Alltagshandlungen als quälende Schwerstarbeit erscheinen. In vielen Fällen ist die Ursache solcher Beschwerden ein Gelenkverschleiß. Dieser entwickelt sich mitunter von einem anfangs nur leichten Bewegungsschmerz bis hin zu einem kompletten Beweglichkeitsverlust in den Finger- und Handgelenken.

Eine Arthrose kann zum Beispiel durch bestimmte Stoffwechselstörungen oder -erkrankungen wie etwa Gicht ausgelöst werden. Aber auch hormonelle Veränderungen und Störungen, oft kombiniert mit einer gewissen familiären Disposition stecken eventuell dahinter – ebenso wie unfall- und verletzungsbedingte Fehlstellungen. Als erste Behandlungsoptionen bieten sich meist konservative Therapien wie entzündungshemmende Medikamente kombiniert mit Bewegungstherapie und gezielten Kräftigungsübungen an. Sind diese Maßnahmen jedoch langfristig nicht erfolgreich, kommt – diagnoseabhängig – auch ein operativer Eingriff infrage.

Wie erkenne ich Symptome von Handerkrankungen? Welche Therapiemöglichkeiten gibt es? Wann kommt eine Operation in Frage? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Daniel Hellermann, Oberarzt im Zentrum für Hand- und Rekonstruktive Chirurgie, am Mittwoch, 4. Dezember 2019, im activo an der Roland-Klinik.