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Sa, 01.12.2007

Neuer Chefarzt wird von kürzlich bestelltem Ärztlichen Direktor erwartet

Dr. Bertram Regenbrecht hat sich lange ‚um Bremen herum bewegt’: Seine Kindheit verbrachte er in Münster, dann studierte er in Lübeck, promoviert und begonnen als Arzt zu arbeiten hat er in Hamburg. Nach einem dreijährigen Umweg über das für seine Extremitäten-Rekonstruktionen bekannte Instituto Dexeus in Barcelona wandte er dem Norden den Rücken zu und ging nach Wiesbaden. Dort war der Spezialist zunächst als Oberarzt für die Kinderorthopädie an der orthopädischen Klinik tätig und anschließend bis zu seinem Wechsel nach Bremen als Oberarzt in der Unfallchirurgie und Leiter der Orthopädischen Chirurgie in der Klinik für Unfall-, Hand- und Orthopädische Chirurgie der Dr. Horst Schmidt Klinik.

Als er die Ausschreibung des Chefarztpostens an der Bremer Roland-Klinik im Ärzteblatt sah, hat er ein verantwortungsvolles, neues Entwicklungsfeld für sich erkannt. „Die Roland-Klinik bietet mit ihrer Kollegstruktur ein sehr breites Spektrum der orthopädischen Versorgung bei gleichzeitig hoher Spezialisierung – ein Konzept, das ich bereits in Barcelona kennen und schätzen gelernt habe. Solche Systeme sind meiner Ansicht nach zukunftsweisend – davon bin ich gern ein Teil“, so der Arzt über einen seiner Beweggründe.

Auch die Kompetenzen des Orthopäden passen exakt in das Profil des neu zu besetzenden Chefarztpostens: „Meine medizinischen Arbeitsschwerpunkte fügen sich nahtlos in das Spektrum der Roland-Klinik ein. Das ist ein wahrer Glücksfall.“ Die Spezialgebiete des Mediziners sind vor allem die Endoprothetik der großen Gelenke, die Kinderorthopädie, Extremitäten-Rekonstruktionen, die Fußchirurgie und die Unfallchirurgie des Bewegungsapparates.

Der neben seiner Chefarzttätigkeit im Zentrum für Schulterchirurgie, Arthroskopische Chirurgie und Sporttraumatologie zusätzlich seit einem halben Jahr als Ärztlicher Direktor der Roland-Klinik amtierende Dr. Hans-Gerd Pieper ist ebenfalls überzeugt von der Qualität der künftigen Zusammenarbeit. „Ich habe Dr. Regenbrecht an seinem jetzigen Arbeitsplatz besucht und neben seinen fachlichen Qualifikationen ist mir seine Sozialkompetenz besonders aufgefallen. Völlig ungeplant sind wir Patienten begegnet und wie Dr. Regenbrecht auf sie reagiert hat – das hat mich total überzeugt. Eloquent und empathisch – so lässt sich seine Art wohl am besten beschreiben“.

Dr. Hans-Gerd Pieper selbst ist seit dem 1. Mai dieses Jahres neben seinem Chefarztposten auch mit der Funktion des Ärztlichen Direktors betraut. Nach einem halben Jahr resümiert er seine neue Position: „Die medizinische Gesamtverantwortung für ein so renommiertes Haus innezuhaben, ist eine große Herausforderung. Besonders schwierig sind dabei die Auswirkungen der Reformen in der Gesundheitsbranche. Alles in allem bringt dieser Posten einen großen Batzen Mehrarbeit mit sich – keine Frage, aber er bietet auch die Möglichkeit, das Thema Versorgungsqualität engagierter anzugehen.“


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