Veranstaltungen: Dialog ·· Bewegung

Im Vortragsraum unseres Bewegungszentrums „activo“ laden wir Sie regelmäßig zu Patienten-Informationsveranstaltungen ein. Während der Veranstaltungen erfahren Sie von unseren Ärzten Wissenswertes rund um neue Therapieverfahren in der Orthopädie und Handchirurgie. Der Besuch der Informationsabende ist selbstverständlich kostenfrei für Sie. Da die Plätze jeweils begrenzt sind, bitten wir Sie, sich einen Tag vor dem jeweiligen Veranstaltungstermin telefonisch unter 0421/8778 330 (ab 9 Uhr morgens) anzumelden. Vielen Dank.

Die nächsten Veranstaltungen sind:


25.10.17   17.30 Uhr  

Weg mit dem Schulterschmerz!

Dr. Rüdiger Ahrens, Chefarzt im Zentrum für Schulterchirurgie, Arthroskopische Chirurgie und Sporttraumatologie der Roland-Klinik, informiert am Mittwoch, 25. Oktober 2017, über die Ursachen, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten von Schulterschmerzen.

Manchmal passiert es zum Beispiel beim Heben einer Getränkekiste oder beim Sport: Ein stechender Schmerz in der Schulter. Aber der Schmerz kann auch zum permanenten Begleiter werden. Meist liegt in solchen Fällen ein Gelenkverschleiß (Arthrose) vor, aber auch dauerhafte, einseitige Belastungen und ein langfristiger Bewegungsmangel können hinter den unangenehmen Schulterbeschwerden stecken. 
Muskeln und Sehnen bilden einen wesentlichen Teil der menschlichen Schulter – das macht sie besonders flexibel und gelenkig, aber leider auch recht empfindlich und anfällig für Verletzungen oder Krankheiten. Probleme mit diesem wichtigen Gelenk können ganz alltägliche Bewegungen und Aktivitäten zu einer echten Qual werden lassen und wirken sich damit erheblich auf die Lebensqualität der Betroffenen aus.

Schmerzen in der Schulter sollte zeitnah auf den Grund gegangen werden. Sie können auf ganz unterschiedliche Ursachen zurückzuführen sein, etwa auf eine Muskelverspannung, eine Schleimbeutelentzündung oder auch einen Bruch. Im Gespräch mit dem Patienten sowie im Verlauf einer sorgfältigen Untersuchung versucht der behandelnde Arzt dem Problem auf den Grund zu gehen. Im nächsten Schritt können außerdem Röntgen, MRT oder Ultraschall zum Einsatz kommen. Oft helfen bereits gezielte Physiotherapie und eine medikamentöse Schmerzlinderung, mitunter ist aber auch eine Operation anzuraten.

Welche Schulter-Erkrankungen gibt es? Wie werden die Erkrankungen behandelt? Wann muss eine OP in Betracht gezogen werden? Kann man vorbeugen? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Rüdiger Ahrens, Chefarzt im Zentrum für Schulterchirurgie, Arthroskopische Chirurgie und Sporttraumatologie der Roland-Klinik, am Mittwoch, 25. Oktober 2017, im activo an der Roland-Klinik.


15.11.17   17.30 Uhr  

Arthrosen in der Hand – Diagnostik und Therapie

Dr. Rüdiger Spicher, Leitender Oberarzt im Zentrum für Hand- und Rekonstruktive Chirurgie der Roland-Klinik, informiert am Mittwoch, 15. November 2017, über Gelenkverschleiß an der Hand und Behandlungsmöglichkeiten.

Unsere Hände sind Tag für Tag zuverlässig im Einsatz: Sei es beim morgendlichen Zähneputzen, beim Öffnen einer Flasche oder beim Tippen auf der Computertastatur. Wenn plötzlich Hände oder Handgelenke schmerzen, werden die vorher so selbstverständlich wirkenden Alltagshandlungen zur quälenden Schwerstarbeit. Ein Gelenkverschleiß kann sich von einem anfänglich nur leichten Bewegungsschmerz bis hin zu einem kompletten Beweglichkeitsverlust in den Finger- und Handgelenken entwickeln. Steife Finger, Schwellungen und gerötete Gelenke können unter Umständen auf eine Arthrose in der Hand hindeuten.

Allerdings sind die Symptome und Beschwerden einer Arthrose in der Hand mindestens so vielfältig wie die möglichen Ursachen. Es können zum Beispiel bestimmte Stoffwechselstörungen oder -erkrankungen wie etwa Gicht hinter der Krankheit stecken. Aber auch Veränderungen im Hormonhaushalt können Arthrose hervorrufen – genau wie unfall- und verletzungsbedingte Fehlstellungen. Eine gewisse familiäre Disposition spielt mitunter ebenfalls eine Rolle. In den meisten Fällen setzt man zunächst auf konservative Therapiemöglichkeiten. Entzündungshemmende Medikamente werden beispielsweise mit Bewegungstherapie und gezielten Kräftigungsübungen kombiniert. Sind diese Maßnahmen jedoch langfristig nicht erfolgversprechend, kommt – diagnoseabhängig – auch ein operativer Eingriff infrage.

Wie sehen die konservativen Therapiemöglichkeiten bei Arthrose in der Hand aus? Wann wird eine Operation in Erwägung gezogen? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Rüdiger Spicher, Leitender Oberarzt im Zentrum für Hand- und Rekonstruktive Chirurgie, am Mittwoch, 15. November 2017, im activo an der Roland-Klinik.


29.11.17   17.30 Uhr   activo an der Roland-Klinik

Fehlstellungen bei Kindern – was ist normal, was nicht?

Eva Wihtol, Oberärztin im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Orthopädie, informiert am Mittwoch, 29. November 2017, über orthopädische Fehlstellungen bei Kindern.

Ob X- oder O-Beine, Knick-, Senk- und Sichelfüße – was viele Eltern bei ihren kleinen Kindern beunruhigend finden, ist in den meisten Fällen lediglich eine alters­entsprechende Fehlhaltung bzw. -stellung. Beine und Füße wachsen nämlich nicht nur in die Länge, sondern auch in ihrer Achsstellung, deshalb haben etwa Säuglinge O-Beine und später leichte x-Beine, bis die korrekte Achse erreicht wird. Bei fast allen Kleinkindern fällt zudem auf, dass sie scheinbar platte Füße haben – auch hierbei handelt es sich jedoch nicht um einen klassischen Platt- oder Knickfuß, sondern ganz einfach um die Fußform des Kindes in einer gewissen Wachstums- und Entwicklungsphase. Bei einem Großteil der Kinder mit auffälligen Fehlstellungen bedürfen diese keiner medizinischen Behandlung. Sie verwachsen sich in der Regel bis zum Grundschulalter bzw. bis zur Pubertät. Besonders wichtig für die gesunde Entwicklung der kindlichen Muskulatur sowie der Knochen und Gelenke sind dabei regelmäßige Bewegung, Barfußlaufen, das Gehen auf unebenem Grund und nicht zuletzt das richtige Schuhwerk. 
Verwächst sich eine Fehlstellung nicht bis zu einem gewissen Alter, kann es notwendig werden eine Behandlung einzuleiten. 
Zu den schweren Fehlbildungen gehört zum Beispiel der Klumpfuß. Bei dieser Diagnose wird der betroffene Fuß bereits in den ersten Lebenswochen des Babys eingegipst und die Achillessehne mit Hilfe eines kleinen Eingriffs korrigiert.

Welche Fehlstellungen bei Kindern verwachsen sich in der Regel? Wann und wie sind bestimmte Krankheitsbilder zu behandeln? Diese und weitere Fragen beantwortet Eva Wihtol, Oberärztin im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Chirurgie, am Mittwoch, 29. November 2017, im activo an der Roland-Klinik.