Veranstaltungen: Dialog ·· Bewegung

Im Vortragsraum unseres Bewegungszentrums „activo“ laden wir Sie regelmäßig zu Patienten-Informationsveranstaltungen ein. Während der Veranstaltungen erfahren Sie von unseren Ärzten Wissenswertes rund um neue Therapieverfahren in der Orthopädie und Handchirurgie. Der Besuch der Informationsabende ist selbstverständlich kostenfrei für Sie. Da die Plätze jeweils begrenzt sind, bitten wir Sie, sich einen Tag vor dem jeweiligen Veranstaltungstermin telefonisch unter 0421/8778 330 (ab 9 Uhr morgens) anzumelden. Vielen Dank.

Die nächsten Veranstaltungen sind:


31.05.17   17.30 Uhr  

Rund um die Hüfte – Gelenkerhalt und Gelenkersatz

Dr. Simeon Janzen, Oberarzt im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Orthopädie der Roland-Klinik, informiert am Mittwoch, 31. Mai 2017, über Therapieverfahren bei Hüftgelenksarthrose.

Unsere Hüftgelenke bilden die Verbindung zwischen Becken und Oberschenkelknochen. So stabilisieren sie den gesamten Körper und ermöglichen uns die Bewegung der Beine und damit das Gehen. Nach dem Kniegelenk sind sie die zweitgrößten Gelenke des menschlichen Körpers. Durch die andauernde hohe Belastung kann sich mit fortschreitendem Alter eine Arthrose, also ein Gelenkverschleiß, entwickeln. Aber auch angeborene Fehlstellungen oder dauerhaftes Übergewicht kommen als Auslöser eines solchen „Knorpelschadens“ in Frage. Die Hüfte ist das am häufigsten von Arthrose betroffene Gelenk, gefolgt von Knie- und Schultergelenk.

Die Schmerzen, die eine Hüftgelenksarthrose verursacht, sind in vielen Fällen zunächst kaum wahrnehmbar und verstärken sich langsam und schleichend. Gerade deswegen sollten Betroffene möglichst schon bei ersten Missempfindungen einen Arzt aufsuchen. Meist wird erst versucht, die Beschwerden durch eine konservative Schmerzbehandlung in den Griff zu bekommen. Ist die Krankheit aber bereits zu weit fortgeschritten, wird eine Operation angeraten. Abhängig von der genauen Diagnose und dem Krankheitsstadium sind hier entweder gelenkerhaltende operative Maßnahmen möglich oder aber der Einsatz eines künstlichen Gelenkersatzes.

Wann ist bei einer Hüftgelenksarthrose eine Operation nötig? Wie verläuft ein solcher operativer Eingriff? Wie verhalte ich mich nach dem Eingriff? Was sind die Alternativen zum Gelenkersatz? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Simeon Janzen, Oberarzt im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Orthopädie, am Mittwoch, 31. Mai 2017, im activo an der Roland-Klinik.


14.06.17   17.30 Uhr  

Problemzone Halswirbelsäule – Krankheitsbilder und Therapiemöglichkeiten bei Nacken- und Armschmerzen

Dr. Reza Habibifar, Leitender Oberarzt im Wirbelsäulenzentrum der Roland-Klinik, informiert Betroffene und Interessierte am Mittwoch, 14. Juni 2017, über Therapiemöglichkeiten beim Halswirbelsäulen-Syndrom.

Die Muskeln und der Nacken schmerzen empfindlich, mitunter treten auch Schwindel, Migräne oder gar Schluck- und Sehbeschwerden auf: Leidet man unter diesen und weiteren unangenehmen Symptomen, könnte es sich bei der Ursache um ein Halswirbelsäulen-Syndrom handeln. Oft strahlen die Schmerzen vom Genick sogar auf andere Körperregionen aus, wie zum Beispiel in die Arme.

Anhand diverser Kriterien lassen sich unterschiedliche Arten von Halswirbelsäulen-Syndromen voneinander abgrenzen. Deshalb wird der behandelnde Arzt den Beschwerdeverlauf besonders detailliert analysieren – sind die Schmerzen akut oder chronisch? Wichtig ist zudem die exakte Lokalisation der Schmerzen und wohin sie genau ausstrahlen. Verbreitete Schmerzauslöser sind degenerative (verschleißbedingte) Veränderungen, die sich durch Dauer- und Fehlbelastung entwickeln können. Aber auch Muskelverspannungen aufgrund von Fehlhaltungen oder Stress sowie Tumore oder Bandscheibenvorfälle sind mögliche Ursachen. Schmerzmedikamente oder Injektionen sowie Physio- oder Wärmetherapie verhelfen in der Regel zu einer schnellen Schmerzlinderung, weitere Therapiemöglichkeiten sind diagnoseabhängig.

Was sind verbreitete Auslöser chronischer Nackenschmerzen? Woran erkennt man, ob ein Halswirbelsäulen-Syndrom vorliegt? Was lindert den Schmerz? Kann man vorbeugen? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Reza Habibifar, Leitender Oberarzt im Wirbelsäulenzentrum, am Mittwoch, 14. Juni 2017, im activo an der Roland-Klinik.


12.07.17   17.30 Uhr  

Physiotherapeutische Vor- und Nachbehandlung bei Kniegelenkersatz

Julia Ehler und Nicole Schack, Physiotherapeutinnen im Zentrum für Physiotherapie der Roland-Klinik, informieren am Mittwoch, 12. Juli 2017, über die Abläufe vor und nach einer Knie-Operation.

Erst ist es nur ein leichtes Ziehen im Knie nach längeren Spaziergängen oder einem ausgiebigen Einkaufsbummel. Dann fallen einem das morgendliche Aufstehen und Treppensteigen immer schwerer und mitunter ist auch ein merkwürdiges Knirschen in der Kniegegend zu vernehmen: Bei all diesen Anzeichen liegt der Verdacht auf Kniegelenksarthrose nahe. Ein leichter Gelenkverschleiß wird in der Regel zunächst mit konservativen Therapien wie Schmerzmedikation, Physiotherapie oder physikalischen Anwendungen behandelt. Ist die Erkrankung allerdings schon weit fortgeschritten und der Knorpel dadurch zu stark beschädigt, wird meist eine Operation und damit der Einsatz eines künstlichen Kniegelenks durchgeführt.

Eine fachmännisch angeleitete Rehabilitation nach der OP erleichtert den Patienten den Weg zurück in den Alltag. Es ist besonders vorteilhaft für den reibungslosen Ablauf der Reha, wenn die Betroffenen bereits regelmäßig im Vorfeld des Eingriffs spezielle physiotherapeutische Übungen absolvieren, die den Muskelaufbau und die Flexibilität fördern. 
In den meisten Fällen wird mit dem Training beinahe direkt nach einer Kniegelenks-Operation begonnen – hierbei werden professionell angeleitete physiotherapeutische Übungen mit einer individuell abgestimmten Schmerztherapie kombiniert. Schwerpunkte der Physiotherapie sind die Stärkung der Muskulatur, das Erreichen einer guten Beweglichkeit und das sanfte Dehnen der Muskulatur.

Wie kann man sich optimal auf eine Knie-OP vorbereiten? Und welche Bewegungen sind nach dem Eingriff ratsam? Wie lange dauert der Heilungsprozess durchschnittlich? Diese und weitere Fragen beantworten Julia Ehler und Nicole Schack, Physiotherapeutinnen im Zentrum für Physiotherapie, am Mittwoch, 12. Juli 2017, im activo an der Roland-Klinik.


09.08.17   17.30 Uhr  

Wirbelsäulenleiden – Therapiemöglichkeiten zur Wiederherstellung der Mobilität

Dr. Reza Habibifar, Leitender Oberarzt im Wirbelsäulenzentrum der Roland-Klinik, informiert Betroffene und Interessierte am Mittwoch, 9. August 2017, über verschiedene Krankheitsbilder und Therapiemöglichkeiten bei Wirbelsäulenleiden.

Der Aufbau unserer Wirbelsäule ist mindestens ebenso komplex wie ihre Aufgaben: Sie hält und stützt schließlich nicht nur Kopf, Hals, Rumpf sowie Arme, sondern sorgt zusätzlich für die Beweglichkeit des gesamten Körpers. Sie besteht dementsprechend aus zahlreichen Knochen, Wirbeln, Bandscheiben und Bändern, die zeitlebens einer großen Belastung ausgesetzt sind. Erst wenn sich ein schmerzhaftes Rückenleiden entwickeln, wird vielen Menschen bewusst, wie empfindlich die Bestandteile der Wirbelsäule und deren Zusammenspiel sind. Eine Wirbelsäulenerkrankung kann sich durch die unterschiedlichsten Symptome bemerkbar machen. Daher sind eine besonders genaue Untersuchung und Diagnosestellung vonnöten, um möglichst schnell mit geeigneten Therapiemaßnahmen beginnen zu können. Ist es eventuell ein Bandscheibenvorfall? Welcher Teil der Wirbelsäule ist betroffen, die Hals- oder die Lendenwirbelsäule? Wurden wichtige Nervenstränge in Mitleidenschaft gezogen?

Die Behandlung startet meist konservativ mit schmerzstillenden Medikamenten und Physiotherapie. Tritt jedoch keine zeitnahe Besserung ein, können auch operative Eingriffe in Frage kommen – unabhängig vom Alter der Betroffenen. Oft sind es nämlich nur kleine, den Körper wenig belastende Eingriffe, mit denen man zum Beispiel bei einer Facettengelenksarthrose oder einer Spinalkanalstenose gute Erfolge erzielen kann.

Dr. Reza Habibifar, Leitender Oberarzt im Wirbelsäulenzentrum, informiert am Mittwoch, 9. August 2017, im activo an der Roland-Klinik, über Untersuchungsmethoden, Diagnoseverfahren und Therapiemöglichkeiten von verschiedenen Wirbelsäulenerkrankungen.


23.08.17   17.30 Uhr  

Rund um das Knie – Gelenkerhalt und Gelenkersatz

Prof. Dr. Ralf Skripitz, Chefarzt im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Orthopädie der Roland-Klinik, informiert am Mittwoch, 23. August 2017, über Therapieverfahren rund um das Knie.

Als sogenanntes Dreh-Scharniergelenk bildet das Knie ein wesentliches Element des gesamten menschlichen Bewegungsapparates. Da es jedoch dauerhaft einer hohen Belastung durch alltägliche Aktivitäten standhalten muss, ist es auch recht anfällig für Verletzungen und Krankheiten. Zu den schweren degenerativen Erkrankungen der Kniegelenke zählt zum Beispiel die Arthrose. Schreitet der Verschleiß der knorpeligen Gelenkflächen ungehindert voran, leiden die Betroffenen unter immer stärker werdenden Schmerzen, die ihre Bewegungsfähigkeit empfindlich einschränken und damit auch die Lebensqualität erheblich mindern.

Arthrosen treten sowohl altersbedingt als Abnutzungserscheinung auf, können sich aber ebenso aufgrund von langfristigen Über- oder Fehlbelastungen entwickeln. In der Regel wird zunächst der konservative Therapieweg beschritten, indem man mit Medikamenten und Injektionen eine Schmerzlinderung herbeizuführen versucht. Oft ist jedoch eine Operation unausweichlich, um eine nachhaltig schmerzarme Bewegungsfreiheit der Patienten zu erreichen. Wenn das Kniegelenk noch nicht komplett zerstört ist, kommt ein gelenkerhaltender Eingriff infrage. Ist diese Möglichkeit aus medizinischer Sicht nicht mehr zielführend, sollte ein gelenkersetzender Eingriff, also der Einsatz einer Knieprothese, stattfinden.

Wann sollte eine Kniegelenksarthrose operiert werden? In welchen Fällen kann das Gelenk erhalten bleiben? Wie wirkt sich der Einsatz eines künstlichen Kniegelenks auf den Alltag aus? Diese und weitere Fragen beantwortet Prof. Dr. Ralf Skripitz, Chefarzt im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Orthopädie, am Mittwoch, 23. August 2017, im activo an der Roland-Klinik.


06.09.17   17.30 Uhr   activo an der Roland-Klinik

Schulterverschleiß – was nun?

Dr. Reiner Bramlage, Oberarzt am Zentrum für Schulterchirurgie, Arthroskopische Chirurgie und Sporttraumatologie, informiert am Mittwoch, 6. September 2017, über die Ursachen und Therapiemöglichkeiten von Schulterverschleiß.

Wenn das nächtliche Drehen oder das morgendliche Haarekämmen zur Tortur werden, liegt das meist an einer – scheinbar – plötzlich und empfindlich schmerzenden Schulter. Beschwerden in diesem für die alltäglichen Bewegungsabläufe so wichtigen Gelenk können die verschiedensten Ursachen haben. Oft steckt ein altersbedingter Verschleiß dahinter, wobei manchmal nicht nur der Knorpel betroffen ist, sondern beispielsweise auch die Sehnen der sogenannten Rotatorenmanschette in Mitleidenschaft gezogen werden können.

Verschleißerscheinungen sind ein schleichender Prozess: Starke Schmerzen treten in vielen Fällen erst auf, wenn die Erkrankung schon weit fortgeschritten ist. Eine Operation ist dann in der Regel unvermeidbar. Wird der Verschleiß allerdings schon frühzeitig bemerkt – obwohl die ersten, eher diffusen Anzeichen für Patienten oft nur schwer einzuordnen sind – kommen zunächst konservative Therapiemöglichkeiten infrage. Die Behandlung konzentriert sich dann auf eine Schmerzlinderung mit Hilfe von schmerzstillenden Medikamenten und Physiotherapie.

Was sind die typischen Symptome eines Schulterverschleißes? Wann wird ein operativer Eingriff in Erwägung gezogen? In welchen Fällen sind konservative Therapien erfolgversprechend? Kann man einem Schulterverschleiß effektiv vorbeugen? – Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Reiner Bramlage, Oberarzt im Zentrum für Schulterchirurgie, Arthroskopische Chirurgie und Sporttraumatologie, am Mittwoch, 6. September 2017, im activo an der Roland-Klinik.


20.09.17   17.30 Uhr   activo an der Roland-Klinik

Moderne Fußchirurgie – Wiederherstellung von Form und Funktion

Dr. Ulrich Stosberg, Leitender Oberarzt im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Orthopädie der Roland-Klinik, informiert am Mittwoch, 20. September 2017, über moderne Therapieverfahren in der Fußchirurgie.

Beeindruckende 57 Prozent seines Lebens verbringt ein Mensch durchschnittlich auf seinen Füßen und legt dabei pro Tag zwischen 8.000 und 10.000 Schritten zurück. Angesichts dieser Zahlen verwundert es kaum, dass dieser meistbeanspruchte Teil des Körpers relativ empfindlich und anfällig für Fehlstellungen ist. Falsche Bewegungen, das häufige Tragen von schlecht sitzendem Schuhwerk und die dauerhafte Maximalbelastung können beispielsweise Spreiz-, Senk- oder Plattfüße, verformte Zehen oder auch Druckstellen zur Folge haben. Aber auch angeborene Krankheitsbilder und altersbedingter Verschleiß (Arthrose) können ebenfalls dazu führen, dass jeder Schritt zur Qual wird.

Die ganze Bandbreite der konservativen Therapiemethoden lindern – je nach Beschwerdegrad – in den meisten Fällen bereits erfolgreich die Schmerzen. In Frage kommen beispielsweise orthopädische Einlagen, eine individuelle Schuhberatung und gezielte physiotherapeutische Übungen. Sind die Beschwerden jedoch hartnäckig oder handelt es sich um zunehmende Fehlstellungen, ist oft ein operativer Eingriff erforderlich. Der Fußchirurg korrigiert den kranken Fuß, um dessen Beweglichkeit und auch eine gewisse Ästhetik wiederherzustellen. In der Folge sollte gezielte Krankengymnastik durchgeführt werden, um Muskulatur und Sehnen des Fußes zu trainieren.

Wann muss eine Fußfehlstellung operiert werden? Kann man vorbeugen? Lässt sich das Fußtraining in den Alltag integrieren? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Ulrich Stosberg, Oberarzt im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Orthopädie, am Mittwoch, 20. September 2017, im activo an der Roland-Klinik.


11.10.17   17.30 Uhr  

Wechseloperationen bei künstlichen Gelenken – Was tun, wenn die Prothese nicht mehr hält?

Dr. Alberto Schek, Oberarzt im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Orthopädie der Roland-Klinik, informiert am Mittwoch, 11. Oktober 2017, über operative Eingriffe zur Auswechselung von künstlichem Gelenkersatz.

Der Einsatz eines künstlichen Gelenks (Endoprothese) ist eine der am häufigsten durchgeführten Operationen in Deutschland. Ein Leben lang halten die Ersatzgelenke in der Regel jedoch nicht – sie verbleiben durchschnittlich 15 bis 20 Jahre im Körper. Unter Umständen müssen sie auch schon früher erneuert werden, so zum Beispiel im Falle eines Unfalls, einer Infektion oder in Folge einer dauerhaften Überbean­spruchung, die eine Lockerung des Gelenks hervorgerufen hat.

Sitzt eine Endoprothese nicht mehr richtig, spürt das der Patient erst nach einer gewissen Zeit, meist ist es ein schleichender Prozess. Besonders wichtig ist deshalb eine regelmäßige, sorgfältige Kontrolle des Gelenkersatzes. Stellt der behandelnde Arzt eine Beeinträchtigung des künstlichen Gelenks fest, muss in vielen Fällen ein Wechsel der Endoprothese durchgeführt werden, eine sogenannte Revisionsoperation. Diese ist nicht eine reine Wiederholung der Erstbehandlung und durchaus ein anspruchsvoller Eingriff – für einen erfahrenen und geübten Chirurgen aber dennoch eine der Routine-Aufgaben seines Arbeitsalltags.

Was sind Anzeichen dafür, dass mit der Endoprothese etwas nicht stimmt? Wann steht ein Wechsel an? Und wie unterscheidet sich die Revisionsoperation vom ersten Eingriff? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Alberto Schek, Oberarzt im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Orthopädie am Mittwoch, 11. Oktober 2017, im activo an der Roland-Klinik.


18.10.17   17.30 Uhr  

Die alternde Wirbelsäule – Therapiemöglichkeiten und -grenzen von Wirbelsäulenerkrankungen im Alter

Klaus-Eberhard Kirsch, Chefarzt im Wirbelsäulenzentrum der Roland-Klinik, informiert am Mittwoch, 18. Oktober 2017, über Erkrankungen der alternden Wirbelsäule und Behandlungsmöglichkeiten.

Die Menschen werden immer älter – allerdings machen sich immer mehr Lebensjahre mitunter auch unangenehm bemerkbar: Das Heben fällt irgendwann schwer, beim morgendlichen Aufstehen zieht es im Rücken und zwickt im Knie, die allgemeine Beweglichkeit lässt spürbar nach. Unsere Knochen und Gelenke altern mit uns – und damit auch ein ganz wesentliches Element des menschlichen Bewegungsapparates: die Wirbelsäule. Das kann sich im Alltag durchaus schmerzhaft äußern. Verschleißerscheinungen wie die Abnutzung von Wirbelkörpern und Bandscheiben sowie ein allmählicher Schwund der Knochendichte können starke Beschwerden verursachen.

Die alternde Wirbelsäule kann mit vielschichtigen medizinischen Problemen einhergehen. Diesen liegen oft degenerative, also verschleißbedingte, Erkrankungen, aber auch Muskelverhärtungen, Bandscheibenprobleme, Verengungen des Wirbelkanals oder osteoporotische Wirbelbrüche zugrunde. Besonders wichtig ist hier eine möglichst detaillierte Diagnosestellung, um geeignete, individuell abzustimmende Therapiemaßnahmen einleiten zu können.

Welchen Belastungen hält eine alternde Wirbelsäule noch stand? Mit welchen Einschränkungen ist zu rechnen? Wo liegen die Grenzen der operativen Möglichkeiten? Welche Therapieform eignet sich für welche Erkrankung? Diese und weitere Fragen beantwortet Klaus-Eberhard Kirsch, Chefarzt im Wirbelsäulenzentrum, am Mittwoch, 18. Oktober 2017, im activo an der Roland-Klinik.


25.10.17   17.30 Uhr  

Weg mit dem Schulterschmerz!

Dr. Rüdiger Ahrens, Chefarzt im Zentrum für Schulterchirurgie, Arthroskopische Chirurgie und Sporttraumatologie der Roland-Klinik, informiert am Mittwoch, 25. Oktober 2017, über die Ursachen, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten von Schulterschmerzen.

Manchmal passiert es zum Beispiel beim Heben einer Getränkekiste oder beim Sport: Ein stechender Schmerz in der Schulter. Aber der Schmerz kann auch zum permanenten Begleiter werden. Meist liegt in solchen Fällen ein Gelenkverschleiß (Arthrose) vor, aber auch dauerhafte, einseitige Belastungen und ein langfristiger Bewegungsmangel können hinter den unangenehmen Schulterbeschwerden stecken. 
Muskeln und Sehnen bilden einen wesentlichen Teil der menschlichen Schulter – das macht sie besonders flexibel und gelenkig, aber leider auch recht empfindlich und anfällig für Verletzungen oder Krankheiten. Probleme mit diesem wichtigen Gelenk können ganz alltägliche Bewegungen und Aktivitäten zu einer echten Qual werden lassen und wirken sich damit erheblich auf die Lebensqualität der Betroffenen aus.

Schmerzen in der Schulter sollte zeitnah auf den Grund gegangen werden. Sie können auf ganz unterschiedliche Ursachen zurückzuführen sein, etwa auf eine Muskelverspannung, eine Schleimbeutelentzündung oder auch einen Bruch. Im Gespräch mit dem Patienten sowie im Verlauf einer sorgfältigen Untersuchung versucht der behandelnde Arzt dem Problem auf den Grund zu gehen. Im nächsten Schritt können außerdem Röntgen, MRT oder Ultraschall zum Einsatz kommen. Oft helfen bereits gezielte Physiotherapie und eine medikamentöse Schmerzlinderung, mitunter ist aber auch eine Operation anzuraten.

Welche Schulter-Erkrankungen gibt es? Wie werden die Erkrankungen behandelt? Wann muss eine OP in Betracht gezogen werden? Kann man vorbeugen? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Rüdiger Ahrens, Chefarzt im Zentrum für Schulterchirurgie, Arthroskopische Chirurgie und Sporttraumatologie der Roland-Klinik, am Mittwoch, 25. Oktober 2017, im activo an der Roland-Klinik.


15.11.17   17.30 Uhr  

Arthrosen in der Hand – Diagnostik und Therapie

Dr. Rüdiger Spicher, Leitender Oberarzt im Zentrum für Hand- und Rekonstruktive Chirurgie der Roland-Klinik, informiert am Mittwoch, 15. November 2017, über Gelenkverschleiß an der Hand und Behandlungsmöglichkeiten.

Unsere Hände sind Tag für Tag zuverlässig im Einsatz: Sei es beim morgendlichen Zähneputzen, beim Öffnen einer Flasche oder beim Tippen auf der Computertastatur. Wenn plötzlich Hände oder Handgelenke schmerzen, werden die vorher so selbstverständlich wirkenden Alltagshandlungen zur quälenden Schwerstarbeit. Ein Gelenkverschleiß kann sich von einem anfänglich nur leichten Bewegungsschmerz bis hin zu einem kompletten Beweglichkeitsverlust in den Finger- und Handgelenken entwickeln. Steife Finger, Schwellungen und gerötete Gelenke können unter Umständen auf eine Arthrose in der Hand hindeuten.

Allerdings sind die Symptome und Beschwerden einer Arthrose in der Hand mindestens so vielfältig wie die möglichen Ursachen. Es können zum Beispiel bestimmte Stoffwechselstörungen oder -erkrankungen wie etwa Gicht hinter der Krankheit stecken. Aber auch Veränderungen im Hormonhaushalt können Arthrose hervorrufen – genau wie unfall- und verletzungsbedingte Fehlstellungen. Eine gewisse familiäre Disposition spielt mitunter ebenfalls eine Rolle. In den meisten Fällen setzt man zunächst auf konservative Therapiemöglichkeiten. Entzündungshemmende Medikamente werden beispielsweise mit Bewegungstherapie und gezielten Kräftigungsübungen kombiniert. Sind diese Maßnahmen jedoch langfristig nicht erfolgversprechend, kommt – diagnoseabhängig – auch ein operativer Eingriff infrage.

Wie sehen die konservativen Therapiemöglichkeiten bei Arthrose in der Hand aus? Wann wird eine Operation in Erwägung gezogen? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Rüdiger Spicher, Leitender Oberarzt im Zentrum für Hand- und Rekonstruktive Chirurgie, am Mittwoch, 15. November 2017, im activo an der Roland-Klinik.


29.11.17   17.30 Uhr   activo an der Roland-Klinik

Fehlstellungen bei Kindern – was ist normal, was nicht?

Eva Wihtol, Oberärztin im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Orthopädie, informiert am Mittwoch, 29. November 2017, über orthopädische Fehlstellungen bei Kindern.

Ob X- oder O-Beine, Knick-, Senk- und Sichelfüße – was viele Eltern bei ihren kleinen Kindern beunruhigend finden, ist in den meisten Fällen lediglich eine alters­entsprechende Fehlhaltung bzw. -stellung. Beine und Füße wachsen nämlich nicht nur in die Länge, sondern auch in ihrer Achsstellung, deshalb haben etwa Säuglinge O-Beine und später leichte x-Beine, bis die korrekte Achse erreicht wird. Bei fast allen Kleinkindern fällt zudem auf, dass sie scheinbar platte Füße haben – auch hierbei handelt es sich jedoch nicht um einen klassischen Platt- oder Knickfuß, sondern ganz einfach um die Fußform des Kindes in einer gewissen Wachstums- und Entwicklungsphase. Bei einem Großteil der Kinder mit auffälligen Fehlstellungen bedürfen diese keiner medizinischen Behandlung. Sie verwachsen sich in der Regel bis zum Grundschulalter bzw. bis zur Pubertät. Besonders wichtig für die gesunde Entwicklung der kindlichen Muskulatur sowie der Knochen und Gelenke sind dabei regelmäßige Bewegung, Barfußlaufen, das Gehen auf unebenem Grund und nicht zuletzt das richtige Schuhwerk. 
Verwächst sich eine Fehlstellung nicht bis zu einem gewissen Alter, kann es notwendig werden eine Behandlung einzuleiten. 
Zu den schweren Fehlbildungen gehört zum Beispiel der Klumpfuß. Bei dieser Diagnose wird der betroffene Fuß bereits in den ersten Lebenswochen des Babys eingegipst und die Achillessehne mit Hilfe eines kleinen Eingriffs korrigiert.

Welche Fehlstellungen bei Kindern verwachsen sich in der Regel? Wann und wie sind bestimmte Krankheitsbilder zu behandeln? Diese und weitere Fragen beantwortet Eva Wihtol, Oberärztin im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Chirurgie, am Mittwoch, 29. November 2017, im activo an der Roland-Klinik.